BaKIM - Urbane Baumanalyse

Lösungsübersicht

BaKIM - Gesunde Bäume & Klimaadaptation mit künstliche Intelligenz

März 30, 2026

BaKIM, ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bamberg und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, nutzt KI und hochauflösende Drohnenbilder, um die Erfassung und Überwachung von Baumbeständen und Baumgesundheit zu unterstützen. So können Kommunen schädliche Belastungen und Einflüsse des Klimawandels frühzeitiger erkennen, Maßnahmen besser priorisieren und städtische Grünbestände effizienter bewirtschaften.

Die für Baumpflege zuständigen Stellen bekommen einen deutlich besseren Überblick über große Flächen. Anstatt sich ausschließlich auf zeitaufwändige Vor-Ort-Kontrollen zu stützen, können sie schnell erkennen, wo Bäume Aufmerksamkeit benötigen, wo Trockenstress, Schädlingsbefall oder andere Belastungen auftreten und wo Pflegemaßnahmen priorisiert werden sollten. BaKIM ersetzt die Arbeit im Feld nicht, sondern macht sie gezielter, schneller und effizienter.

Technisch verbindet BaKIM eine kosteneffiziente Erfassung per Drohne mit einer skalierbaren KI-Pipeline auf Basis tiefer neuronaler Netze. Unterstützt durch skalierbare europäische Cloud-Infrastruktur macht die Lösung fortgeschrittene Bildanalyse für die kommunale Praxis nutzbar, ohne dass eigene KI-Infrastruktur oder kostenintensive Neuentwicklungen erforderlich sind.

Frühzeitige Erkennung von Baumstress

BaKIM hilft dabei, früh zu erkennen, wo Bäume bereits von Trockenstress, Schädlingsbefall oder Mistelbefall betroffen sein könnten. So werden frühere und gezieltere Eingriffe möglich.

Effiziente Analyse großer Flächen

Durch die Kombination von Drohnenbildern und KI unterstützt BaKIM die Bewertung großer Baumbestände deutlich schneller als rein manuelle Kontrollen. Das spart Zeit und hilft Teams dabei, ihre Außeneinsätze dort zu konzentrieren, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Praxisnah und übertragbar für Kommunen

Die Lösung stellt GIS-kompatible Ergebnisse bereit, die sich direkt in Planungs-, Pflege- und Forstprozesse integrieren lassen. Ihr zugrunde liegender Ansatz ist auf andere kommunale Kontexte übertragbar und erleichtert Städten die Einführung eines KI-gestütztes Baummonitorings, ohne die Voraussetzungen dafür selbst aufbauen zu müssen.

Bildquelle: Digital.Interkommunal - BaKIM

Im Fokus

Bildquelle: reform-staat.org

Was wäre, wenn wir das Potenzial von KI nachnutzen würden?

Das Projekt BaKIM wurde mit dem Ko-Pionier-Preis ausgezeichnet, weil es exemplarisch zeigt, wie digitale Lösungen erfolgreich zwischen Kommunen übertragen werden können. Die ursprünglich in Bamberg entwickelte Anwendung wurde von Lemgo als erste Stadt nachgenutzt und gemeinsam weiterentwickelt – deutlich schneller und kosteneffizienter, als eine eigene Lösung neu aufzubauen.
Der Ansatz steht damit für einen neuen Standard in der Verwaltungsdigitalisierung: Zusammenarbeit und Wiederverwendung statt isolierter Neuentwicklung.

Weitere Information über BaKIM als Projekt, dessen Einbettung in die Smart City Strategie Bamberg einbettet ist und weitere Entwicklungen, sind auf der Smart City Bamberg Seite zu finden: BaKIM – Smart City Bamberg.